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Das Nekrodil von Manfred Ach

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Manfred Ach. 523 Seiten, kart.

Im Buch „DAS NEKRODIL“ wird eine Annäherung an das Phänomen Adolf hitler versucht, wie sie bisher noch nicht unternommen wurde. Der Forschungsstand der letzten Jahre erforderte eine Revision von Hitlers Herkunfts- und Formationsgeschichte. Auch werden dort Geschehnisse von größter Tragweite oft nicht als solche erkannt oder aus verzerrter Optik wahrgenommen.

Dieses Buch versucht, hartnäckigen Legenden und Fehldeutungen keine Chance zugeben. Und nimmt, wo es nötig ist, Stellung zu abenteuerlichen Spekulationen. Es gibt in dem „Fall“ Hitler eine vorgeburtliche Disposition, die sich durch Kindheit und Jugend zu einer idealen Nährbodenbereitung verdichtet und ihren Kairos 1918 erreicht. Der auf eine latente Phase folgende Durchbruch offenbart ein Wesen, das in seiner Virulenz ab 1923 nicht mehr aufzuhalten ist. Das „Zeitfenster“, das einen Blick auf diese Entwicklung ermöglicht, schließt in diesem Buch mit dem November 1923. Man darf davon ausgehen, dass ab diesem Zeitpunkt eine beinahe lückenlose Dokumentation vorliegt. Auf dem Weg dorthin gab es aber und gibt es noch vieles zu entdecken.

Die Erklärung des Phänomens „Hitler“ ist weitaus einfacher als viele der im Umlauf befindlichen Spekulationen. Sie ist allerdings auch weitaus unheimlicher und beunruhigender. Denn diese Erklärung führt, abseits der zeitgeschichtlichen Strukturen, in eine Zone, die uns alle betrifft, und an den Rand eines Abgrunds, der sich deshalb jederzeit wieder auftun kann. Hitlers Verhalten wurde möglicherweise von einem „Un-Wesen“ bestimmt, das uns nur allzu vertraut ist. Diese freilich sehr gewagte Annahme soll anhand des vorgelegten Materials diskutabel werden.